Sächsischer IT Summit und Konferenz-Dinner

Die Digitale Wirtschaft ist einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren des Freistaates Sachsen. Die hiesige Software- und IT-Industrie mit weit über 21.000 Mitarbeitern erwirtschaftet einen Jahresumsatz von etwa 2,8 Mrd. Euro und trägt mit ihren Lösungen einen wesentlichen Teil zu Hochtechnologietrends wie Industrie 4.0 und Smart Cities bei.

Die Branchenverbände Silicon Saxony e. V. und BITKOM e. V. sowie die Landeshauptstadt Dresden und die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH möchten Sie herzlich zum SÄCHSISCHEN IT SUMMIT einladen.

Auf der Veranstaltung diskutieren Repräsentanten der sächsischen Digitalwirtschaft gemeinsam mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft die Potentiale der Branche für die Entwicklung des Freistaates Sachsen.

Hier finden sie das zugehörige Positionspapier.

Programm

  • 17:00 - 17:30
    • Einlass
  • 17:30 - 17:40
    • Begrüßung
    • Heinz Martin Esser | Silicon Saxony e.V.
  • 17:40 - 17:55
    • Martin Dulig | Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
  • 17:55 - 18:20
    • Dr. Rainer Kallenbach | Bosch Software Innovations GmbH
  • 18:20 - 19:15
    • Podiumsdiskussion
      •  Martin Dulig | Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
      • Dr. Rainer Kallenbach | Bosch Software Innovations GmbH
      • Prof. Nils Kroemer | Siemens AG
      • Dr. Carsten Bether | Kiwigrid GmbH
      • Michael Würtenberger | Managing Director BMW Car IT GmbH
      • Dirk Röhrborn | BITKOM-Landessprecher Sachsen
    • Moderation:
      • Prof. Frank Schönefeld | Silicon Saxony e.V.
  • 19:15 - 21:00
    • Konferenzdinner

Für Konferenzteilnehmer, die ein Ticket für das Konferenz-Dinner haben, ist die Teilnahme am IT Summit kostenfrei.

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Sponsoren des IT-Summits

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SWM-TUTORIAL 2: AUSFÜHRBARE SPEZIFIKATIONEN MIT DER LANGUAGE WORKBENCH MPS (MI, 18.3.)

Jens Nerche, Kontext E GmbH

Im Umfeld der agilen Softwareentwicklung sind Behavior Driven Development und ausführbare Spezifikationen verbreitet. Die Anforderungsanalyse und -dokumentation sowie die Definition von Akzeptanzkriterien für die Anforderungen wird verbunden mit der Erstellung von maschinell ausführbaren Testfällen zur Prüfung der Akzeptanzkriterien, um eine Suite automatischer Testszenarien zu erhalten und den manuellen Aufwand auf das explorative Testen beschränken zu können. Dafür wurden Tools wie Cucumber und FitNesse entwickelt, so dass die Akzeptanztests wie Unit Tests ausführbar sind. Dabei fehlt entweder die IDE-Unterstützung oder es werden Interne DSLs verwendet, bei denen die Syntax der Hostsprache limitierend wirkt. Medienbrüche erschweren die Erstellung und das Refactoring der Testfälle. Außerdem sind keine echten, navigierbaren Referenzen vom Code auf die Anforderungen der Spezifikation möglich.

Im Tutorial werden ausführbare Spezifikationen vorgestellt, bei denen diese Limitierungen überwunden wurden. Gherkin und Use Case Formulare werden direkt ausführbar, der Editor bietet den Komfort einer modernen IDE. Die Spezifikationen werden in externen domänenspezifischen Sprachen geschrieben, so dass in der Fachabteilung bekannte Notationen und Textformatierungen verwendet werden können. Die benutzten Tools sind Open Source.

SWM-Tutorial 1:

Test-Driven Requirements Management

(Mi, 18.3.)

Harry Sneed, Consultant und Dozent für Software Engineering

In dem halbtägigen Tutorial werden Teilnehmer anhand von Beispielen aus der betrieblichen Praxis erfahren, wie natürsprachliche Anforderungsdokumente, bzw. Lastenhefte, strukturiert, geschrieben und markiert werden. Sie sollten sowohl von Anwendern, Testern, Schätzer und Richtern lesbar als auch von Textverarbeitungsautomaten interpretierbar sein. Mit Textverarbeitungsautomaten werden neben logischen Testfällen Anforderungs-Messwerte und Anforderungsmängel aus dem Textdokument gewonnen. Die logischen Testfälle werden als z. B. Excel-Tabellen ausgegeben, in denen die Hauptattribute der Testfälle die Spalten bilden. Zusätzlich werden sie im XML Format spezifiziert. Die Anforderungsmetrik wird in einem Metrik-Bericht ausgegeben, gegliedert nach Größen-. Komplexitäts- und Qualitätsmaßen. Parallel dazu wird eine XML-Datei erzeugt als Eingabe zum Schätzverfahren. Schließlich erfolgt ein Anforderungsmängelbericht mit Vollständigkeits- Konsistenz-, Struktur und Formulierungsmängeln. Der Mängelbericht dient als Grundlage für die Qualitätssicherung der Anforderungen.

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SWM-Tutorial 2:

Ausführbare Spezifikationen mit der Language Workbench MPS

(Mi, 18.3.)

Jens Nerche, Kontext E GmbH

Im Umfeld der agilen Softwareentwicklung sind Behavior Driven Development und ausführbare Spezifikationen verbreitet. Die Anforderungsanalyse und -dokumentation sowie die Definition von Akzeptanzkriterien für die Anforderungen wird verbunden mit der Erstellung von maschinell ausführbaren Testfällen zur Prüfung der Akzeptanzkriterien, um eine Suite automatischer Testszenarien zu erhalten und den manuellen Aufwand auf das explorative Testen beschränken zu können. Dafür wurden Tools wie Cucumber und FitNesse entwickelt, so dass die Akzeptanztests wie Unit Tests ausführbar sind. Dabei fehlt entweder die IDE-Unterstützung oder es werden Interne DSLs verwendet, bei denen die Syntax der Hostsprache limitierend wirkt. Medienbrüche erschweren die Erstellung und das Refactoring der Testfälle. Außerdem sind keine echten, navigierbaren Referenzen vom Code auf die Anforderungen der Spezifikation möglich.

Im Tutorial werden ausführbare Spezifikationen vorgestellt, bei denen diese Limitierungen überwunden wurden. Gherkin und Use Case Formulare werden direkt ausführbar, der Editor bietet den Komfort einer modernen IDE. Die Spezifikationen werden in externen domänenspezifischen Sprachen geschrieben, so dass in der Fachabteilung bekannte Notationen und Textformatierungen verwendet werden können. Die benutzten Tools sind Open Source.

SWM-TUTORIAL 1: TEST-DRIVEN REQUIREMENTS MANAGEMENT (MI, 18.3.)

Harry Sneed, Consultant und Dozent für Software Engineering

In dem halbtägigen Tutorial werden Teilnehmer anhand von Beispielen aus der betrieblichen Praxis erfahren, wie natürsprachliche Anforderungsdokumente, bzw. Lastenhefte, strukturiert, geschrieben und markiert werden. Sie sollten sowohl von Anwendern, Testern, Schätzer und Richtern lesbar als auch von Textverarbeitungsautomaten interpretierbar sein. Mit Textverarbeitungsautomaten werden neben logischen Testfällen Anforderungs-Messwerte und Anforderungsmängel aus dem Textdokument gewonnen. Die logischen Testfälle werden als z. B. Excel-Tabellen ausgegeben, in denen die Hauptattribute der Testfälle die Spalten bilden. Zusätzlich werden sie im XML Format spezifiziert. Die Anforderungsmetrik wird in einem Metrik-Bericht ausgegeben, gegliedert nach Größen-. Komplexitäts- und Qualitätsmaßen. Parallel dazu wird eine XML-Datei erzeugt als Eingabe zum Schätzverfahren. Schließlich erfolgt ein Anforderungsmängelbericht mit Vollständigkeits- Konsistenz-, Struktur und Formulierungsmängeln. Der Mängelbericht dient als Grundlage für die Qualitätssicherung der Anforderungen.

Wissenschaftliches Programm der SWM

Die SWM2015, eine traditionell zweijährlich und seit 1995 zum zehnten Mal stattfindende Tagung, hat dieses Jahr das Generalthema Requirements Engineering und Testmanagement. Sie hat damit um Beiträge geworben, die das "schulmäßige" Ende des Entwicklungsprozesses mit dessen Beginn verbinden. Dies ist keine softwaretechnische Innovation, wohl aber eine Anfrage an die Praxis, wie es denn um die Umsetzung dieser sehr nützlichen Idee bestellt sei.

Donnerstag, 19.03.

  • 10:30 - 12:00
    • Session 1: Requirements (Raum: Ernst von Schuch)
      • Ursula Schmitt-Wagner, Alexander van der Vekens: Evolutionäre Entwicklung einer Web-Anwendung im kirchlichen Umfeld (Download)
      • Jens Nerche: Ausführbare Spezifikationen im Projektalltag - Ein Erfahrungsbericht
      • Roman Roelofsen, Stephan Wilczek: Markup-basiertes Spezifikations- und
        Anforderungsmanagement in agilen Softwareprojekten (Download)
  • 13:00 - 14:30
    • Session 2: Test (Raum: Ernst von Schuch)
      • Jan Düttmann, Stephan Kleuker: Gegenseitige Beeinflussungen von Testautomatisierung, Testmanagement und Entwicklung (Download)
      • Anne Göthlich, Karin Eisenblätter, Michael Kroll, Johannes Schad, Heike Vocke: Ein generativer Ansatz für den automatisierten Software-Test (Download)
      • Maximilian Azimi, Jens-Rainer Felske, Sebastian Lauber, Jan-Henrich Mattfeld, Pascal Schneider, Krischan Stapelfeldt, Timm Suhl, Nils Techau, Karin Vosseberg: Testautomatisierung – Gute Qualität fällt nicht vom Himmel (Download)

Freitag, 20.03.

  • 09:00 - 10:30
    • Session 3: Qualitätssicherung (Raum: Ernst von Schuch)
      • Harry M. Sneed: Aufwandsschätzung der Softwarewartung und –evolution (Download)
      • Thomas Wolfenstetter, Jonas Zitzelsberger, Markus Böhm, Helmut Krcmar: Traceability von Anforderungen
        und Tests in agilen Softwareentwicklungsprojekten
      • Jens Nerche: Erfahrungsbericht Datenbank basierte Metrikverarbeitung für Clean Code Development in
        Brownfieldprojekten
  • 13:30 - 15:30
    • Session 4: IT-Management in Hochschulen (Raum: Ernst von Schuch)
      • Meik Teßmer: Literate Programming zur Dokumentation in der Systemadministration (Download)
      • Gunnar Auth: Prozessorientierte Anforderungsanalyse für die Einführung integrierter Campus-Management-Systeme (Download)
      • Ivonne Erfurth, Christian Erfurth: Requirements Engineering aus Sicht von Hochschulrechenzentren – Analyse und Entwurf von IT-Diensten an Hochschulen (Download)
      • Ronny Kaiser, Georg Püschel, Sebastian Götz, Katrin Kahle, Uwe Aßmann: Von der Software-Dissertation zum Lean Startup